Neues Stadtquartier am Molkenmarkt, Berlin, 2026, nichtoffener Wettbewerb, 1.Preis
Hemprich Tophof Gesellschaft von Architekten mbH mit MAX DUDLER GmbH und Simone Boldrin Architettura

Rundbögen als konstituierendes Element der Fassade verankern die neuen Gebäude in der Berliner Baugeschichte erinnern an den Ort, den sie bebauen. Die zwei Häuser am Molkenmarkt erhalten einen Sockel mit Rundbögen, an der Ecke lädt ein zweigeschossiger Eingangsbogen in die Parochialgasse ein. Die dortigen Häuser nehmen sich zurück und folgen einer familiären Genealogie des Ensembles. Das Eckhaus an der Jüdenstraße als Entrée zum Platz greift das Motiv des Rundbogens mit seiner Ecklaterne auf und setzt im perspektivischen Blickpunkt der Gasse ein Ausrufezeichen. Das Verandahaus an der Parochialgasse und das Torhaus fügen sich selbstverständlich in das Gesamtensemble ein. Mit einem Torbogen zum Gartenhof schließt das Torhaus die am Molkenmarkt begonnene Erzählung ab.